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5.2.2012 : 14:05

Der Schiefer-Wanderweg

  
Markierungszeichen für den Schieferwanderweg

Schieferabbau prägte seit der Römerzeit bis vor wenigen Jahrzehnten weite Teile unserer Region bis hin zur Mosel.

Noch heute zeugen die vielen glänzenden Schieferdächer in den Ortschaften und die hier ansässige bundesweite Fachschule für Dachdeckerhandwerk davon.

Der Schieferwanderweg rund um die Gemeinde Kehrig ist u.a. daher auch mit einem typischen Dachdeckerhammer auf einem Holzschild gekennzeichnet. Er beginnt und endet an der katholischen Pfarrkirche St. Castor und St. Katharina in Kehrig.

Der Weg tangiert dabei auch die weithin sichtbaren Windkraftanlagen von Kehrig.

Kurz dahinter teilt sich der Schieferwanderweg dann in zwei Routen. Die Route 1 mit einer Länge von ca. 10 km ist auf dem Schild zusätzlich mit einem schwarzen Punkt gekennzeichnet; Route 2 ist rund 12 km lang.

Der Wanderer entdeckt auf seinem Weg neben einem schönen alten Wegekreuz auch die alten Schiefergrubengelände Bausberg I und Bausberg II von Kehrig.
Außerdem führt die Route ins malerische Elztal, wo man den Elzbach überquert und die alte Ruine des früheren Klosters "Mädburg" und eine kleine Kapelle entdeckt.

Die Gehzeit für den Schieferwanderweg beläuft sich auf ca. 3 - 3,5 Stunden. Festes Schuhwerk wird hier, wie übrigens auch bei allen anderen Touren, unbedingt empfohlen.
 

Klosterruine Mädburg bei Kehrig