Nachdem die Beigeordnete Petula Schneider die Anwesenden begrüßt und eine kurze Ansprache gehalten hatte, stellten die Gewinner selbst ihre Projekte vor, unterstützt durch eine anschauliche PowerPoint-Präsentation.
Der Ausschuss für Ausschuss für Digitalisierung, Innovation, Nachhaltigkeit und Tourismus (= DINT) hatte im März beschlossen, den Preis auch 2026 wieder zu vergeben, und diesmal gingen die Auszeichnungen an den Verein „Kehrig summt e.V.“, die Kita „Abenteuerland“ aus Nachtsheim sowie die Rentnertruppe „Wirken statt Welken“ aus Nachtsheim. Jedes Team darf sich über ein Preisgeld von 666 Euro freuen.
Die Vorsitzende von „Kehrig summt e.V.“, Iris Fuhrmann, zeigte, wie vielfältig ihre Aktivitäten sind: Vom Projekt ‘Forscher*innen unterwegs‘, das mit Kindern durchgeführt wurde, bis hin zur Pflanzpaket-Aktion ‘Artenschutz leicht gemacht‘. Zudem organisierten sie spannende Vorträge zu den Themen Fassadenbegrünung, naturnahe Friedhofsgestaltung und sogar einen Workshop für grüne Kosmetik aus der Küche – alles mit der Idee, den Naturschutz alltagstauglich zu vermitteln.
Vom Team der „Kita Abenteuerland“ in Nachtsheim waren Sandra Ansorg und Melanie Jordan zur Preisverleihung gekommen, unterstützt von einigen ihrer Schützlinge und deren Eltern. Sie berichteten, wie die Kleinen eifrig auf Entdeckungstour in den Hochbeeten der Kita Abenteuerland beim Blumen- und Nutzpflanzenanbau waren, sowie Kartoffeln und Tomaten gepflanzt als auch Beerensträucher gesetzt haben. Von den strahlenden Kindergesichtern bei der erfolgreichen Ernte der Beeren, Kartoffeln und Tomaten ganz zu schweigen. Eine nützliche und praktische Spaßaufgabe, um schon den jüngsten Naturfreunden Umweltbewusstsein nahezubringen.
Und last but not least war auch die rührige Rentnertruppe „Wirken statt Welken“ mit u.a. Hans-Josef Gerharz aus Nachtsheim dabei, die mit ihren vielen Ideen und großem Engagement zeigen, dass Umweltschutz keine Altersgrenze kennt. Die Rentnertruppe "Wirken statt Welken" hat mit ihren zahlreichen Mitgliedern über einen längeren Zeitraum viele Projekte in und um Nachtsheim bearbeitet, dazu gehören das Erbauen eines Lebensbaumes mit Sandarium, ein nachgebildetes "Tagpfauenauge" als Insektenhotel (wurde gemeinsam mit Kindern gebaut), Erstellung einer Blüten-/Früchte-Informationstafel, Platzierung eines liegenden Kletterbaumes, Aufarbeitung der "Heinzelmännchens-Höhle", Aufstellen einer Holzliege am "Münker Blick" sowie die Errichtung einer Schaukelbank am "Hochbermel-Blick".
Zum Abschluss wurden die Dankurkunden von der Beigeordneten Petula Schneider überreicht – eine schöne Anerkennung für alle, die sich mit Herzblut für unsere Umwelt einsetzen. Sie sagte dazu: „Diese vielen kreativen Ideen spiegeln das große Potenzial unserer Bürgerinnen und Bürger wider. Es ist inspirierend zu sehen, mit wie viel Engagement und Leidenschaft diese Projekte im Einzelnen umgesetzt wurden.“
Die Verleihung des Umweltschutzpreises 2025 der Verbandsgemeinde Vordereifel war eine rundum gelungene Veranstaltung, die zeigt: Umweltbewusstsein lebt und wächst in unserer Gemeinschaft.
